Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Black Tiger Tattoo
Feldstraße 38
18273 Güstrow
Deutschland
Inhaberin: Julia Krumm
E-Mail: info@blacktigertattoo.de
Telefon: +49 176 70600433
Vertragssprache: Deutsch
Stand: 20. April 2026
Teil A – Allgemeine Regelungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge, Lieferungen, Leistungen, Terminvereinbarungen, Beratungen, Mitgliedschaften und sonstigen Geschäftsbeziehungen zwischen Black Tiger Tattoo, Inhaberin Julia Krumm, nachfolgend „Anbieter“ genannt, und seinen Kunden.
(2) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der AGB.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
(5) Individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB, sofern sie schriftlich oder in Textform bestätigt wurden.
§ 2 Vertragspartner
Der Vertrag kommt zustande mit:
Julia Krumm
Black Tiger Tattoo
Feldstraße 38
18273 Güstrow
Deutschland
§ 3 Vertragssprache und Speicherung des Vertragstextes
(1) Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.
(2) Soweit Verträge im elektronischen Geschäftsverkehr geschlossen werden, werden die Bestelldaten und diese AGB im Rahmen der technischen und gesetzlichen Möglichkeiten gespeichert. Der Kunde hat selbst dafür Sorge zu tragen, seine Bestelldaten und Vertragsunterlagen zu sichern.
§ 4 Volljährigkeit und Voraussetzungen für den Vertragsschluss
(1) Bestellungen im Online-Shop dürfen ausschließlich von volljährigen und unbeschränkt geschäftsfähigen Personen vorgenommen werden.
(2) Für Tattoo- und Piercingleistungen gelten ergänzend die besonderen Alters- und Einwilligungsregelungen in Teil D dieser AGB.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, geeignete Nachweise über Alter, Identität, Einwilligung und sonstige Voraussetzungen zu verlangen.
Teil B – Online-Shop für physische Waren
§ 1 Geltungsbereich dieses Teils
Die nachfolgenden Regelungen gelten für alle Bestellungen physischer Waren über den Online-Shop von Black Tiger Tattoo, insbesondere für Schmuck, Zubehör, Pflegeprodukte, Piercing-Wechselkits, Geschenkartikel, Bekleidung und sonstige im Shop angebotene Waren.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Produkten im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
(2) Durch Anklicken des Bestellbuttons gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
(3) Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatische Bestätigung über den Zugang der Bestellung. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sofern dies nicht ausdrücklich erklärt wird.
(4) Der Kaufvertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Bestellung ausdrücklich annimmt, eine Versandbestätigung übermittelt oder die Ware an den Kunden versendet.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn der Verdacht auf Missbrauch, Falschangaben oder eine sonstige unzulässige Bestellung besteht.
§ 3 Preise und Versandkosten
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Online-Shop angegebenen Preise.
(2) Alle Preise verstehen sich als Endpreise einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
(3) Zusätzlich anfallende Versandkosten werden dem Kunden vor Abschluss der Bestellung gesondert angezeigt.
(4) Preisirrtümer, offensichtliche Schreibfehler und technische Übermittlungsfehler bleiben vorbehalten.
§ 4 Zahlungsbedingungen
(1) Der Kaufpreis ist unmittelbar mit Vertragsschluss zur Zahlung fällig, soweit nichts anderes vereinbart ist.
(2) Als Zahlungsmöglichkeiten kommen insbesondere die im Online-Shop jeweils angezeigten Zahlungsarten in Betracht,
insbesondere PayPal, PayPal Ratenzahlung, Vorkasse, Sofortzahlungsverfahren oder sonstige dort freigeschaltete Zahlungsarten.
(3) Erfolgt die Zahlung über externe Zahlungsdienstleister, gelten ergänzend deren Vertrags- und Nutzungsbedingungen. Dies gilt insbesondere für Zahlungsabwicklungen, Bonitätsprüfungen, Ratenzahlungsmodelle und Finanzierungslösungen.
(4) Sofern PayPal oder eine PayPal-Ratenzahlung gewählt wird, erfolgt die Zahlungsabwicklung ausschließlich im Verhältnis zwischen dem Kunden und PayPal nach den dort geltenden Bedingungen. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die Annahme, Ablehnung oder Ausgestaltung der durch PayPal angebotenen Zahlungsoptionen.
(5) Bei Auswahl der Zahlungsart Vorkasse ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 10 Kalendertagen ab Vertragsschluss auf das angegebene Konto zu überweisen. Maßgeblich ist der Zahlungseingang.
(6) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen. Der Anbieter ist berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Gegenüber Verbrauchern beträgt der Verzugszinssatz fünf Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz, gegenüber Unternehmern neun Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
(7) Der Anbieter ist berechtigt, bei Rücklastschriften, nicht eingelösten Zahlungen oder vom Kunden verursachten Zahlungsstörungen den hierdurch entstandenen Schaden geltend zu machen, soweit der Kunde die Pflichtverletzung zu vertreten hat.
§ 5 Lieferung, Liefergebiet und Lieferzeit
(1) Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse.
(2) Die Lieferzeit beträgt, soweit im jeweiligen Angebot nicht anders angegeben, in der Regel 1 bis 3 Werktage ab Vertragsschluss bzw. bei Vorkasse ab Zahlungseingang.
(3) Lieferfristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.
(4) Sollte ein bestelltes Produkt vorübergehend oder dauerhaft nicht verfügbar sein, wird der Kunde hierüber informiert. Bereits erbrachte Gegenleistungen werden in diesem Fall unverzüglich erstattet, soweit kein Ersatzprodukt oder eine anderweitige Einigung erfolgt.
(5) Teillieferungen sind zulässig, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.
§ 6 Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.
§ 7 Widerrufsrecht bei Waren
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.
(2) Das Widerrufsrecht besteht insbesondere nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Kunden maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind.
(3) Das Widerrufsrecht besteht ferner nicht bei versiegelten Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde. Dies betrifft insbesondere Piercing-Wechselkits, sterile oder hygienisch sensible Produkte, soweit diese versiegelt ausgeliefert wurden.
(4) Unabhängig von gesetzlichen Gewährleistungsrechten sind Rücksendungen hygienischer oder körpernaher Produkte nur im unbenutzten, ungetragenen, ungeöffneten und originalversiegelten Zustand möglich.
§ 8 Besondere Regelungen für Piercing-Wechselkits und Hygieneprodukte
(1) Piercing-Wechselkits, Piercingschmuck, sterile Hilfsmittel, Einführhilfen und vergleichbare Produkte dienen teilweise der Anwendung am oder im Körper und unterliegen erhöhten Hygieneanforderungen.
(2) Solche Produkte können daher nur dann zurückgenommen werden, wenn sie vollständig originalverpackt, unbenutzt und unversehrt sind und eine etwaige Versiegelung nicht geöffnet oder beschädigt wurde.
(3) Wurde die Originalverpackung geöffnet, eine Versiegelung entfernt oder das Produkt benutzt, ist eine Rückgabe aus Gründen des Gesundheits- und Hygieneschutzes ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
(4) Gesetzliche Ansprüche wegen Sachmängeln bleiben unberührt.
§ 9 Transportschäden
(1) Offensichtliche Transportschäden sind vom Kunden möglichst sofort beim Zusteller zu reklamieren und dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
(2) Die Unterlassung einer solchen Mitteilung hat keine Auswirkungen auf die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Kunden, erleichtert jedoch die Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber dem Transportdienstleister.
§ 10 Gewährleistung bei Waren
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
(2) Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist für neu hergestellte Waren ein Jahr ab Ablieferung, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
(4) Offensichtliche Mängel sollten dem Anbieter möglichst zeitnah in Textform mitgeteilt werden.
Teil C – Digitale Produkte und digitale Inhalte
§ 1 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter vertreibt über seine Website und/oder seinen Online-Shop auch digitale Produkte, insbesondere E-Books, Workbooks, Checklisten, PDF-Dateien, digitale Vorlagen, Download-Produkte, Schulungsunterlagen und vergleichbare Inhalte.
(2) Es handelt sich hierbei, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, um digitale Inhalte zur privaten oder intern geschäftlichen Nutzung im vereinbarten Umfang.
§ 2 Vertragsschluss
Für den Vertragsschluss über digitale Produkte gelten die Regelungen des Teils B entsprechend.
§ 3 Lieferung und Bereitstellung
(1) Die Bereitstellung digitaler Inhalte erfolgt grundsätzlich nach erfolgreicher Zahlung durch Download, E-Mail, Kundenkonto, Mitgliederbereich oder in sonstiger elektronischer Form.
(2) Der Kunde ist dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für den Abruf und die Nutzung der digitalen Inhalte sicherzustellen.
(3) Ein Anspruch auf Bereitstellung in einem bestimmten Dateiformat oder über einen bestimmten Übertragungsweg besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
§ 4 Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erworbenen digitalen Inhalten im vertraglich vorgesehenen Umfang.
(2) Eine Weitergabe an Dritte, öffentliche Zugänglichmachung, Weiterveräußerung, Unterlizenzierung, Vervielfältigung über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus oder Veröffentlichung in sozialen Netzwerken, Plattformen, Gruppen oder auf Websites ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters unzulässig.
(3) Soweit digitale Produkte zur privaten Nutzung bestimmt sind, ist auch eine gewerbliche Nutzung ausgeschlossen, sofern diese nicht ausdrücklich gestattet wurde.
§ 5 Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten
(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, sofern kein gesetzlicher Ausschluss oder kein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts vorliegt.
(2) Bei Verträgen über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags begonnen wird, und der Kunde zugleich bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert.
(3) Die entsprechende Zustimmung wird im Bestellprozess dokumentiert.
§ 6 Gewährleistung bei digitalen Produkten
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Der Anbieter schuldet nicht, dass digitale Inhalte mit jeder Hard- und Softwareumgebung kompatibel sind, sofern eine solche Kompatibilität nicht ausdrücklich zugesichert wurde.
Teil D – Tattoo- und Piercing-Dienstleistungen
§ 1 Allgemeines
(1) Dieser Teil der AGB gilt für alle Tattoo- und Piercingleistungen, Beratungen, Terminvergaben, Vorbesprechungen, Zeichnungs- und Designleistungen sowie sonstigen studiointernen Dienstleistungen des Anbieters.
(2) Mit Vereinbarung eines Termins, Inanspruchnahme einer Beratung oder Annahme einer Leistung erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an.
(3) Der Anbieter behält sich vor, Anfragen, Motive, Kundenwünsche oder Behandlungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Dies gilt insbesondere bei sittenwidrigen, diskriminierenden, extremistischen, strafbaren, gesundheitsgefährdenden oder sonst unzumutbaren Inhalten oder Umständen.
§ 2 Rechtliche Einordnung, Einwilligung und Eigenverantwortung
(1) Dem Kunden ist bekannt, dass Tätowierungen und Piercings körperliche Eingriffe darstellen.
(2) Eine Tattoo- oder Piercingleistung erfolgt ausschließlich aufgrund der ausdrücklichen und wirksamen Einwilligung des Kunden. Ohne eine solche Einwilligung wird keine Leistung erbracht.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, vor der Behandlung sämtliche Einwilligungs-, Aufklärungs- und Gesundheitsformulare vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen und zu unterzeichnen.
(4) Macht der Kunde unrichtige oder unvollständige Angaben, geht dies zu seinen Lasten. Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, die Behandlung abzulehnen oder abzubrechen. Etwaige hieraus entstehende Kosten oder der Verlust der Terminkaution bleiben unberührt.
§ 3 Mindestalter
(1) Für Tattoos gilt im Studio des Anbieters grundsätzlich folgende Altersregelung:
Tattoo-Leistungen werden in der Regel erst ab einem Alter von 16 Jahren erbracht und auch dann nur bei persönlicher Anwesenheit mindestens eines Erziehungsberechtigten sowie mit schriftlicher Einwilligung aller erforderlichen Sorgeberechtigten und nach Vorlage geeigneter Ausweisdokumente.
(2) Unabhängig davon bleibt es dem Anbieter vorbehalten, Tätowierungen bei Minderjährigen auch bei Vorliegen einer Einwilligung abzulehnen. Ein Anspruch auf Behandlung Minderjähriger besteht nicht.
(3) Für Piercingleistungen können ebenfalls Alters- und Zustimmungsvoraussetzungen gelten. Der Anbieter ist berechtigt, auch hier Ausweise, Einwilligungen und sonstige Nachweise zu verlangen und Leistungen nach eigenem fachlichen Ermessen abzulehnen.
§ 4 Gesundheitsangaben und Ausschlussgründe
(1) Der Kunde ist verpflichtet, vor der Behandlung vollständig und wahrheitsgemäß alle Umstände offenzulegen, die für die Durchführung der Leistung relevant sein können. Dazu gehören insbesondere Allergien, Medikamenteneinnahmen, Blutgerinnungsstörungen, Hauterkrankungen, Infektionen, chronische Erkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit, Kreislaufprobleme, Epilepsie, Neigung zu Keloidbildung, psychische Erkrankungen sowie Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, eine Behandlung bei gesundheitlichen Bedenken, unklaren Risiken, fehlender Eignung, mangelnder Mitwirkung oder erkennbarer Beeinträchtigung des Kunden abzulehnen oder abzubrechen.
(3) Der Anbieter schuldet keine medizinische Beratung und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei Zweifeln hat der Kunde vorab ärztlichen Rat einzuholen.
§ 5 Beratungen, Entwürfe und Gestaltungsfreiheit
(1) Im Rahmen von Beratungen, Motivbesprechungen und Designprozessen werden Wünsche, Stilrichtungen, Platzierungen, Größen, Deckkraft, Cover-up-Möglichkeiten, Risiken und Umsetzbarkeit besprochen.
(2) Entwürfe, Skizzen, Vorlagen und gestalterische Leistungen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung weder vervielfältigt, weitergegeben, veröffentlicht noch anderweitig verwendet werden.
(3) Der Anbieter behält sich künstlerische und fachliche Änderungen vor, soweit diese zur besseren Umsetzbarkeit, Haltbarkeit, Ästhetik, technischen Durchführung oder aus hygienischen bzw. medizinischen Gründen erforderlich oder sinnvoll sind.
§ 6 Terminkaution
(1) Zur verbindlichen Reservierung eines Tattoo- oder sonstigen Studio-Termins kann der Anbieter eine Terminkaution verlangen.
(2) Die Höhe der Terminkaution richtet sich nach dem jeweiligen Projekt, dem zeitlichen Umfang, dem organisatorischen Aufwand, dem Vorbereitungsaufwand und der individuellen Terminblockierung.
(3) Die Terminkaution dient der verbindlichen Reservierung des Termins, der Absicherung des Ausfallrisikos sowie der Abgeltung von Planungs-, Beratungs- und gegebenenfalls bereits aufgenommenen Vorbereitungsleistungen.
(4) Die Terminkaution wird grundsätzlich auf den Gesamtpreis der vereinbarten Leistung angerechnet, sofern der Termin ordnungsgemäß durchgeführt wird.
§ 7 Keine Barauszahlung der Terminkaution
(1) Eine einmal geleistete Terminkaution wird nicht in Geld zurückgezahlt.
(2) Mit Leistung der Terminkaution erklärt sich der Kunde ausdrücklich damit einverstanden, dass eine Barauszahlung ausgeschlossen ist.
(3) Soweit nach diesen AGB eine Erstattung oder ein Erhalt der Terminkaution vorgesehen ist, erfolgt dies ausschließlich in Form eines Gutscheins oder durch Verrechnung auf einen Ersatztermin, niemals durch Auszahlung in Geld.
(4) Dies gilt insbesondere deshalb, weil mit der Terminreservierung bereits organisatorischer Aufwand, Kapazitätsbindung, Zeitblockierung und regelmäßig vorbereitende Arbeiten verbunden sind.
§ 8 Terminabsagen, Terminverschiebungen und Nichterscheinen
(1) Sagt der Kunde einen vereinbarten Termin mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin ab, kann die Terminkaution nach Wahl des Anbieters entweder auf einen zeitnah neu zu vereinbarenden Ersatztermin angerechnet oder in Form eines Gutscheins gutgeschrieben werden.
(2) Eine Auszahlung in Geld erfolgt auch in diesem Fall nicht.
(3) Bei einer Absage weniger als 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen des Kunden verfällt die Terminkaution vollständig.
(4) Gleiches gilt, wenn der Kunde den Termin zwar wahrnimmt, die Durchführung jedoch aus vom Kunden zu vertretenden Gründen nicht möglich ist, insbesondere wegen Alkohol- oder Drogeneinfluss, unzutreffender Gesundheitsangaben, fehlender Einwilligung, fehlender Ausweisdokumente oder sonstiger mangelnder Mitwirkung.
§ 9 Bereits begonnene Design- oder Vorbereitungsarbeit
(1) Sobald mit der individuellen Erstellung, Anpassung oder Ausarbeitung eines Tattoo-Designs, einer Cover-up-Planung, einer Motivbearbeitung oder sonstigen projektbezogenen Vorarbeit begonnen wurde, ist die geleistete Terminkaution fest an dieses konkrete Projekt gebunden.
(2) In diesem Fall ist eine Erstattung auch in Form eines Gutscheins ausgeschlossen.
(3) Der Kunde erkennt an, dass die bis zu diesem Zeitpunkt erbrachte kreative, planerische und organisatorische Leistung bereits einen wirtschaftlichen Wert darstellt und durch die Terminkaution ganz oder teilweise abgegolten wird.
§ 10 Preise und Vergütung
(1) Für Tattoo-Leistungen gilt ein Mindestpreis von 120,00 EUR.
(2) Der Anbieter arbeitet grundsätzlich auf Basis von Festpreisen oder individuell kalkulierten Projektpreisen, nicht zwingend auf Basis eines Stundensatzes.
(3) Maßgebliche Preisfaktoren sind insbesondere Größe, Körperstelle, Stil, Detailgrad, Motivkomplexität, Cover-up-Aufwand, Farbarbeit, Beratungs- und Designaufwand sowie die voraussichtliche Dauer der Behandlung.
(4) Preisangaben in Beratungen, per Nachricht, per Telefon oder online sind, soweit nicht ausdrücklich anders erklärt, unverbindliche Schätzungen. Verbindlich wird ein Preis erst mit ausdrücklicher Bestätigung durch den Anbieter.
(5) Zusatzaufwand, Motivänderungen auf Kundenwunsch, Erweiterungen oder erhebliche Abweichungen vom besprochenen Leistungsumfang können zu einer Preisanpassung führen.
§ 11 Ratenzahlung
(1) Soweit im Einzelfall eine Ratenzahlung angeboten wird, erfolgt diese regelmäßig über externe Zahlungsdienstleister, insbesondere über PayPal oder dort angebotene Finanzierungsmodelle.
(2) Der Anbieter selbst gewährt grundsätzlich keine eigene Finanzierung, es sei denn, dies wurde ausdrücklich schriftlich vereinbart.
(3) Kommt eine externe Finanzierung oder Ratenzahlung nicht zustande oder wird sie vom Zahlungsdienstleister abgelehnt, besteht kein Anspruch auf Abschluss oder Durchführung des Vertrages zu Ratenzahlungsbedingungen.
§ 12 Durchführung der Leistung
(1) Der Anbieter führt Leistungen nach bestem Wissen, mit fachlicher Sorgfalt und unter Beachtung der geltenden Hygienestandards durch.
(2) Ein bestimmtes Heilungsbild, eine vollständige Schmerzfreiheit, absolute Farbstabilität, völlige Symmetrie oder ein identisches Ergebnis zu Vorlagen, Fotos oder digitalen Mockups kann nicht garantiert werden.
(3) Der Kunde erkennt an, dass Hautbeschaffenheit, Stoffwechsel, Pflegeverhalten, Sonneneinstrahlung, körperliche Veränderungen, Narbengewebe, Alterungsprozesse und viele weitere individuelle Faktoren das Ergebnis beeinflussen können.
§ 13 Cover-up-Arbeiten
(1) Bei Cover-up-Arbeiten hängt die Umsetzbarkeit und das spätere Ergebnis in besonderem Maße von Größe, Farbe, Tiefe, Narbenbildung, Vorarbeit und Hautbeschaffenheit ab.
(2) Der Anbieter schuldet keinen vollständigen Unsichtbarkeitserfolg eines vorhandenen alten Tattoos.
(3) Dem Kunden ist bekannt, dass für Cover-ups gegebenenfalls mehrere Sitzungen, Anpassungen oder vorbereitende Maßnahmen erforderlich sein können.
§ 14 Nachsorge und Mitwirkungspflichten
(1) Der Kunde verpflichtet sich, sämtliche mündlich, schriftlich oder digital erteilten Pflege- und Nachsorgehinweise strikt einzuhalten.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, das behandelte Areal sauber zu halten, Reibung, Sonneneinstrahlung, Schwimmbad-, Sauna- und Solariumbesuche sowie sonstige heilungsbeeinträchtigende Umstände nach Maßgabe der Pflegehinweise zu vermeiden.
(3) Unterlässt der Kunde die ordnungsgemäße Nachsorge, entfällt eine Haftung des Anbieters für hierdurch verursachte Beeinträchtigungen, Farbverluste, Entzündungen oder sonstige Heilungsstörungen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 15 Nachstechen
(1) Ob und in welchem Umfang ein Nachstechen angeboten wird, richtet sich nach dem Einzelfall.
(2) Ein kostenloses Nachstechen kommt nur in Betracht, wenn Farbverluste oder Unregelmäßigkeiten nicht auf Heilungsverhalten, kundenseitige Nachsorgefehler, äußere Einwirkungen oder sonstige vom Kunden zu vertretende Umstände zurückzuführen sind.
(3) Die Entscheidung hierüber trifft der Anbieter nach fachlicher Prüfung.
§ 16 Haftung bei Tattoo- und Piercingleistungen
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, jedoch der Höhe nach beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für Folgen unzutreffender Gesundheitsangaben, Nichtbeachtung von Pflegehinweisen, eigenmächtige Nachbehandlung, unsachgemäße Manipulation, äußere Einflüsse oder vom Kunden veranlasste Motivänderungen ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Teil E – Online-Beratung, Telefonberatung und digitale Kommunikation
§ 1 Leistungscharakter
(1) Der Anbieter bietet gegebenenfalls Online-Beratungen, Video-Beratungen, telefonische Beratungen, Chat-Kommunikation, WhatsApp-Kommunikation, E-Mail-Kommunikation oder sonstige digitale Kontaktwege an.
(2) Diese Beratungen dienen in der Regel der unverbindlichen Ersteinschätzung, Information, Vorbesprechung, Terminvorbereitung oder allgemeinen Klärung von Fragen.
(3) Eine Online-Beratung ersetzt keine persönliche Begutachtung vor Ort, keine medizinische Beratung und keine verbindliche Zusage über Umsetzbarkeit, Preis, Heilungsverlauf oder Endergebnis, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich bestätigt wurde.
§ 2 Kommunikationswege
(1) Der Anbieter ist bemüht, Anfragen zeitnah zu beantworten. Ein Anspruch auf sofortige Reaktion besteht jedoch nicht.
(2) Übermittelte Fotos, Maße, Beschreibungen und sonstige Informationen des Kunden werden der Beratung zugrunde gelegt. Für deren Vollständigkeit und Richtigkeit ist allein der Kunde verantwortlich.
(3) Preis- oder Aufwandsschätzungen auf Grundlage digitaler Informationen sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
Teil F – Gutscheine
§ 1 Allgemeines
(1) Der Anbieter kann Gutscheine für Waren, Studioleistungen, Beratungen, Aktionen oder sonstige Leistungen ausstellen.
(2) Gutscheine können gekauft, im Rahmen von Kulanzlösungen ausgestellt oder als Ersatz für eine nicht in Geld auszahlbare Terminkaution herausgegeben werden.
§ 2 Gültigkeit
(1) Gutscheine des Anbieters sind, sofern auf dem Gutschein nichts anderes ausdrücklich angegeben ist, zwei Jahre ab Ausstellungsdatum gültig.
(2) Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer besteht kein Anspruch mehr auf Einlösung, Auszahlung oder Verlängerung, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass gesetzliche Verjährungsregeln hiervon unberührt sein können, soweit zwingendes Recht entgegensteht.
§ 3 Übertragbarkeit
(1) Gutscheine sind grundsätzlich frei übertragbar, sofern sie nicht ausdrücklich als personenbezogen, personalisiert oder ausschließlich für eine bestimmte Person gekennzeichnet sind.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Vorlage oder den Nachweis der Berechtigung zu verlangen.
§ 4 Einlösung
(1) Gutscheine können nur im Rahmen des konkret angebotenen Leistungs- oder Warensortiments eingelöst werden.
(2) Pro Kauf, Termin, Sitzung oder Buchung kann grundsätzlich nur ein Gutschein oder eine Aktion eingelöst werden, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart oder beworben wurde.
(3) Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts ist ausgeschlossen, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften etwas anderes verlangen.
(4) Restguthaben werden nicht in bar ausgezahlt, sondern bleiben – soweit vorgesehen – als Gutscheinrest bestehen.
§ 5 Ablehnung bestimmter Leistungen trotz Gutschein
Ein Gutschein vermittelt keinen Anspruch auf Durchführung eines bestimmten Motivs, einer bestimmten Körperstelle oder einer bestimmten Behandlung, wenn rechtliche, gesundheitliche, fachliche, hygienische, ethische oder studiointerne Gründe der Ausführung entgegenstehen.
Teil G – VIP-Club / Mitgliedschaften / Preispläne
§ 1 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter kann Mitgliedschaften oder Preispläne, insbesondere VIP-Modelle, in verschiedenen Stufen anbieten.
(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des konkreten Plans zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
(3) Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um zeitlich befristete Vorteilsmodelle mit bestimmten Rabatten, Gutscheinen, Bonusleistungen oder sonstigen Mitgliedervorteilen.
§ 2 Laufzeit
(1) Soweit nicht im jeweiligen Angebot anders geregelt, beträgt die Laufzeit einer Mitgliedschaft 12 Monate beziehungsweise 365 Tage ab Vertragsschluss.
(2) Eine automatische Verlängerung kann vorgesehen sein, wenn dies im jeweiligen Angebot ausdrücklich ausgewiesen ist.
§ 3 Zahlung
(1) Die Zahlung kann je nach Angebot monatlich oder jährlich erfolgen.
(2) Gerät der Kunde mit fälligen Mitgliedsbeiträgen in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Vorteile bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.
§ 4 Nutzung und Einlösung von Vorteilen
(1) Mitgliedervorteile sind nur im vertraglich vorgesehenen Umfang nutzbar.
(2) Personenbezogene Vorteile sind nicht übertragbar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt ist.
(3) Flexible oder ausdrücklich übertragbare Vorteile dürfen nur nach Maßgabe der jeweiligen Angebotsbedingungen an Dritte weitergegeben werden.
(4) Nicht genutzte Vorteile verfallen grundsätzlich mit Ablauf des jeweiligen Nutzungszeitraums oder der Mitgliedschaft, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt wurde.
§ 5 Kündigung
(1) Soweit eine automatische Verlängerung vorgesehen ist, kann die Mitgliedschaft mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 6 Widerruf
Verbrauchern steht bei online abgeschlossenen Mitgliedschaften grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Dieses kann nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften vorzeitig erlöschen, wenn auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung begonnen wurde und der Kunde den Verlust seines Widerrufsrechts bestätigt hat.
Teil H – Urheberrechte und Nutzungsbeschränkungen
§ 1 Schutzrechte
(1) Sämtliche auf der Website, im Shop, im Mitgliederbereich, in digitalen Produkten, Beratungsunterlagen, Entwürfen und sozialen Medien des Anbieters veröffentlichten Inhalte, insbesondere Bilder, Designs, Texte, Grafiken, Logos, PDFs, Vorlagen, Tattoodesigns und Konzepte, sind urheberrechtlich oder anderweitig geschützt.
(2) Jede Nutzung über den privaten und vertragsgemäßen Gebrauch hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
§ 2 Verbotene Nutzung
Es ist insbesondere untersagt, Inhalte ohne Zustimmung zu kopieren, weiterzuverbreiten, kommerziell zu nutzen, in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, an Dritte weiterzugeben oder als eigene Leistung auszugeben.
Teil I – Haftung allgemein
§ 1 Allgemeine Haftungsregel
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie in den Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 2 Haftung für digitale Kommunikation und technische Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter haftet nicht für technische Störungen, Übertragungsfehler, Systemausfälle, nicht beeinflussbare Ausfälle von Plattformen, Zahlungsdienstleistern, Hostingdiensten, Messenger-Diensten oder E-Mail-Diensten, soweit diese nicht vom Anbieter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
(2) Der Anbieter haftet nicht dafür, dass die Website, der Shop, Downloads oder Mitgliederbereiche jederzeit unterbrechungsfrei verfügbar sind.
Teil J – Verbraucherschlichtung
§ 1 Hinweis zur Teilnahme an Verbraucherschlichtung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften etwas anderes verlangen.
Teil K – Schlussbestimmungen
§ 1 Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.
§ 2 Gerichtsstand
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis, soweit gesetzlich zulässig, Güstrow.
§ 3 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, nichtig oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Gleiches gilt für unbeabsichtigte Regelungslücken.